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Orien und das Dunkel

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Kurz vor weg. Ich bin von eigentlich ein Fan von Dreamworks Arbeit.

Dieser Film flog mir vor einigen Tagen auf die Startseite meines Netflix Accounts. Da Dreamsworks eigentlich ein tolles Produktionshaus für Animationsfilme ist, war mir ein grosses Anliegen ebenfalls diesen Film anzusehen. Leider wurde von Dreamsworks ziemlich enttäuscht.

 Das Filmstudio "Dreamworks" macht sonst eigentlich gute bis sehr gute Filme. Ein paar schwarze Schafe gibt es immer wieder. Unter anderem produzierten sie "Kung Fu Panda", "Shrek", "Drachenzähmen leichtgemacht" und "Der gestiefelte Kater". Gerade das letztere erzielte mit seinem zweiten Ableger einen riesengrossen Erfolg. Der zweite Teil von "Puss in Boots" (oder auf Deutsch "Der gestiefelte Kater") hat eine tiefgründige und düstere Story. Dies war für Animationsfilme stets ungewöhnlich und die Leute feierten seine andere Art. Auch der allgemeinen Information, dass der Shrek eigentlich nur aufgrund seiner Meme Fähigkeit zum Erfolg wurde, macht das Studio für mich umso sympathischer.

Nun stoss ich jedoch vor ein paar Tagen auf Dreamworks neusten ableger "Orien und das Dunkel". Jedoch wieso haben nur die wenigsten davon wind bekommen? Dies liegt am Streaming riese Netflix. Dieser lizenzierte den Film ganz für sich selbst. Somit lief der Film in keinem Kino. Was bei einem solch einem Film kein so schlechter Schachzug war. 

Um was gehts eigentlich?

Im Film "Orien und das Dunkel" geht es um den kleinen Jungen Orien der vor allem irgendwie Angst hat. Seine jedoch widmet sich der Dunkelheit.  

Als er eines Tages von der Schule nachhause kommt und sich dort am Abend auf in sein Bett legt, zerrt an ihm wieder diese Angst und die Furcht vor diesem dunklen Wandschrank. Er bat seine Eltern, seine Zimmertüre ganz offen zulassen. Diese merkten an, dass Orien diese Nacht in seinem eignen Bett verbringen soll. 

Als die Eltern ebenfalls zu Bett gingen und selbst der Flur nun dunkel war, kam es über Orien. Er installierte an allen Steckdosen ein Nachtlicht. Diese sollten ihm helfen, bevor diese im nächsten Moment aufgrund eines Stromausfalls wieder ausgingen. Jetzt hielt er es nicht mehr aus und fing an zu schreien, bevor aus einer Ecke eine Gestalt ihn bat, doch endlich, mit diesem Geschrei aufzuhören. Er könne es nicht mehr ertragen. Dieses ständige Geschrei, jede Nacht aufs neue. 

Die Gestalt gab sich so gut es ging zu erkennen. Es war eine dunkle und düstere Gestalt, die den Eindruck eines Knuddelbär machte. Er stellte sich Orien als das Dunkel vor. Dunkel, von jetzt an genannt, beklagte sich bei Orien über Schreie, die er die ganzen Nächte machte. Er hielt es nicht mehr aus, jetzt musste er intervenieren.

Das Dunkel scheint nicht gerade begeistert, dass viele Kinder solche Angst vor ihm haben und steht das Licht vergöttern. Kurzrum macht Dunkel Orien einen einmaligen Vorschlag. Er soll ihn 24 Stunden begleiten und ihm bei der täglichen Arbeit zusehen. Orien soll selbst sehen, welche Schönheit die Nacht mit sich bringt.

Orien willigt zögerlich ein und so startet die Reise der zwei.

Hier erfahren einges über das Dunkel und dessen Begleiter die später noch auftauchen werden. So begleitet ihn stehts "Schlaf", "komischen Geräusch", "Schlaflos", "Stille" und "Traum". Der junge Orien muss sich ihnen beweisen, da sie anfangs nicht gerade begeistert waren.

Ab diesem Zeitpunkt lern Orien langsam sich gegen seine Angst zu stellen. Wie diese 24 Stunden mit seiner grössten Angst aussehen, könnt ihr gerne im Film nachverfolgen. 

Ab hier könne Spoilers auftreten

Meine Meinung

Wie bereits im Intro bereits angedeutet, hatte ich Mühe diesen Film zu deuten oder schlau aus ihm zu werden. Der Film fing eigentlich gut an und liess dann stark nach. 

Der Zeichenstil gefiel mir eher weniger und dass ich mich bis Ende Film an seine Art gewöhnte war ebenfalls nicht der fall. Dies hatte, beeinträchtige Folgen für mich. Wenn mir eine Animationsart nicht gefällt, ist es umso schwieriger sich in die Geschichte einzufügen.

Dass man ungefähr in der Mitte von dem Film erfährt, dass der "alte" Orien diese Geschichte nur erfunden hat, um seiner Tochter zu zeigen, dass man keine Angst in dem Dunkel haben sollte, nimmt die gesamte Spannung vom Film. Dadurch, dass man weiss, dass die Geschichte frei erfunden war und auch nichts darauf hinweist, dass es nur ansatzweise so was Ähnliches wirklich passiert ist, ist es wohl schwieriger, die Zuschauer an die Geschichte zu fesseln.

Die Geschichte endet schlussendlich eine Generation weiter, als der Sohn von Orients Tochter die Geschichte fertig ausdenkt. Dieser Fakt fand ich eine schöne Überlegung, es wurde jedoch seltsam umgesetzt. Weswegen ich das Ende sehr enttäuschend fand.

Die Charaktere fand ich im gesamten gesehen, soweit in Ordnung umgesetzt. Jeder hatte irgendeine Aufgabe. Was mir hier jedoch stark gefehlt hatte, war die Tiefe den einzelnen Charakter. So könnte man ruhig erzählen, wie diesen Nacht / Tag zusammenhängt oder wie sich das gebildet hat. Eine düstere Hintergrundgeschichte ist nie schlecht.


Falls Ihr denn Film gerne sehen möchten. Denn gibt auf Netflix. Ich empfiel es euch jedoch nicht.

Dem Film gebe ich 3/10 Sterne


Trailer

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Donnerstag, 23. Mai 2024